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Musik zu "Der_Friedrich_Schiller_Code" |
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Dokumentarfilm über den Schillerschädel, Regie Ute Gebhardt, MDR, 90min, Erstausstrahlung am 03.05.2008 auf MDR
Ein historischer und gleichzeitig hochmoderner Wissenschaftskrimi, denn seit Goethe die Gebeine seines Freundes Schiller 21 Jahre nach seinem Tod exuminieren lassen hat - zum einen wegen seines eigenen Interesses an der Schädellehre, zum anderen um nach seinem eigenen Tod Schillers Gebeine in der Fürstengruft neben sich betten zu lassen - befassen sich Generationen mit der Frage, ist das nun Schiller oder nicht?
Er ist es NCHT, sagen die Genetiker... obwohl er genau wie Schiller aussieht und das gleiche Alter und ähnliche Vergiftungserscheinungen hat, sagen die Antrohpologen und Chemiker. Da die Wissenschaftler die Findelkindtheorie jedoch ausschließen konnten, entstand eine völlig neue These: Kurz nach Schillers Beerdigung auf dem Jacobsfriedhof Weimar muss ein geheimer Schädeldiebstahl und ein kenntnisreicher Tausch gegen einen Doppelgänger stattgefunden haben...!?! Obskur, aber zu dieser Zeit mit der aufkommenden Neugierde für den menschlichen Schädel gab es tatsächlich "Schädeljäger", die zu Forschungszwecken die Schädel prominenter Persönlichkeiten gesammelt haben. Es gibt sogar zwei Verdächtige in Weimar...!?!? (mehr unter www.mdr.de/tv/schiller)
Ein komplexer Film mit ganz unterschiedlichen Erzählebenen sollte also mit Musik gestaltet werden und so schuf ich neben moderner "High-Tech-Musik" auch "Krimimusik" mit klassischem Instrumentarium, Trauer- und "Entdeckerfreude-" Musik und vieles mehr.
Wie schon in anderen Projekten habe ich auch hier wieder mit authentischem Klangmaterial gearbeitet, wie z.B. mit den Glockentönen der Jacobskirche, wo Schiller beerdigt wurde, rhythmisierte Geräusche der modernen Laborgeräte in Jena, Freiburg, Innsbruck, Wien und Washington, wo die DNA- und Androhpologischen Untersuchungen gemacht wurden... jeder Menge (Tier!-) Knochen... eine Bearbeitung von Mozarts Requiem, das nachweislich zur Beerdigungsfeier von Schiller gespielt wurde ... und die Abspannmusik habe ich während eines Drehs auf dem Weimarer Friedhof komponiert (... und als "Ein Hauch" auf meine CD "Gedankenreise" genommen.)
Neben meiner akustischen und E-Gitarre und meinen Klangexkursionen sind darüber hinaus wunderbare Musiker zu hören, die ich dazu in das Studio eingeladen habe: u.a. Florian Mayer/ Geige, Christina Meißner/ Cello, Henrike Schurig/ Fagott und Blazej Dowlasz/ Klavier. |
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Musik zu „Der_Friedrich_Schiller_Code“ (Demo) |
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Animation „Anna Amalia Film“ |
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Musik zu "Anna Amalia zwischen Dichtung und Wahrheit" |
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Dokumentarfilm
über die Weimarer Musenherzogin, Regie Theresia Schuler, MDR-Fernsehen,
Erstausstrahlung am 21.10. 2007 auf 3SAT
„Anna Amalia gilt als eine Schlüsselfigur der
Weimarer Klassik, sie hat u.a. Goethe nach Weimar holen lassen,
Kunst gefördert und sich mit Künsten umgeben. In dem Film
gibt es 5 Animationsszenen, die von Anna Amalias Lebensstationen
und dem Mythos erzählen, der um sie gewoben wurde. Die Animationen
wurden aus Originalbildern zeichnerisch herausgelöst und sparsam
animiert. Meine Aufgabe war es, diese mit Musik gefühlsmäßig
erlebbar zu machen. Ich beschäftigte mich mit Musik der Zeit
und vor allem mit Musik, die Anna Amalia selbst komponiert hat und
ließ mich zu 5 Miniaturen - passgenau auf die fertigen Animationen-
für Violine, Cello, Fagott und Gitarre inspirieren - in meinem
Stil, aber mit einer mir neuen Fassette.“ F.Z.
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„Anna Amalia zwischen Dichtung und Wahrheit“ Szene
4
(in überarbeiteter Form auf der CD "Gedankenreise" als "Die heimliche Geliebte") |
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„Anna Amalia zwischen Dichtung und Wahrheit“
Szene 5 |
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Musik zum Film "Das Flüstern der Bäume"
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2007, Dokumentarfilm,
S16mm, Regie: Tom Lemke, Produktion: AtelierBusche.MEDIA
Die Mapuche Pehuenchen Indianer im Süden Chiles leben
seit Jahrtausenden von der Frucht der Araukarie, ein Urbaum der
im Sommer nussähnliche Früchte abwirft.
Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte einer Familie, die
in die Bege zieht um diese Frucht zu ernten. Für sie ist dies
eine Reise in die Vergangenheit, zurück in das Leben ihrer
Vorfahren. Inhalt ist der Alltag in den tiefen Wäldern und
der Familienzusammenhalt, welcher die kulturellen Veränderungen
überlebt hat.
In die erzählerische Stille des Films dringen luftig abstrakte
Gitarrenklänge, die wie der Zuschauer selbst die Szene "beobachten".
Zum Abspann münden diese Motive in eine Instrumentalbearbeitung
eines überlieferten Liedes der Mapuche.
Premiere am 5. Oktober 2007 auf dem Filmfestival
in Valdivia /Chile |
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„Das Flüstern der Bäume“ Szene 1 |
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„Das Flüstern der Bäume“
Abspann (als "Lonqomeo" auch auf der CD "Gedankenreise") |
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„Das Flüstern der Bäume“ Filmtrailer |
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„Eine kleine Gartenmusik“ |
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Erkennungsmusiken im Fernsehen
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„Für verschiedene Sendereien des MDR-Fernsehens erhielt
ich den Auftrag, Erkennungsmusiken zu komponieren und zu produzieren
- exklusiv und maßgeschneidert für die jeweilige Sendung
und gleichzeitig treu meines musikalischen Stils, handgemacht und
mit außergewöhnlichen Gastmusikern.
„Eine kleine Gartenmusik“
Für die 24 Folgen von der BUGA 07 habe ich auf Wunsch
der Produzentin „Eine kleine Nachtmusik“ von W. A. Mozart
bearbeitet und für Kalimba, Gitarre, Cello und Perkussion arrangiert. |
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„Eine kleine Gartenmusik“ (Demo) |
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„MDR-Garten“
Die neue Erkennungsmusik seit Mai 2007 mit "Im-Frühsommer-Nachmittags-Um-Fünf-Im-Garten-Sitzen-Stimmung"
für Saxophon, Flöte, Cello, Bass, Perkussion, E- und Akustikgitarre. |
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„MDR-Garten“ [Demo) |
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„Fröhlich
Lesen“ - seit 2005
In fröhlicher Stimmung habe ich diese Musik komponiert
und mit Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug für die Sendung aufgenommen.“
F.Z. |
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„Fröhlich Lesen“ (Demo) |
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Filmmusik zu „Kinder von Buchenwald“ |
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Dokumentarfilm
des MDR-Fernsehens von Ute Gebhardt über die Schicksale der
zur Zeit des Faschismus im KZ Buchenwald inhaftierten Kinder,
Erstausstrahlung 11.04.2005
„Es war eine große Herausforderung für mich, diesen
traurigen und
schockierenden Bildern und Berichten Klänge zu zuordnen. Als
Musik habe ich
das von einem Knaben (Gabriel Prange, Knabenchor Jena) eingesungene
Buchenwaldlied, für den Film komponierte Gitarrenmusik und einige
Sequenzen
aus meinen Solo-CDs verwendet. Die meisten Filmsequenzen sind jedoch
mit
abstrakten Klangkompositionen unterlegt, die am besten geeignet schienen,
dem Grauen einen Klang zu geben. (Keramikgefäße, schwere
Metallgegenstände
und Maschinenteile, im ehemaligen KZ eingefangene Geräusche)“
F.Z.
Kritiken:
„Der Film führt
mit den Augenzeugenberichten selbst in kleinste Episoden des
Lagerleben und behält zugleich den Blick auf die gesamte Situation.
Wenn es
um Transporte, um Bewegung geht, gleiten, huschen, jagen Schienenstränge
durch das Bild. Beklemmend langsam streift die Kamera Exponate in
Buchenwald, ausgegrabene Stücke, die für den Alltag der
Häftlinge stehen.
Ute Gebhardt greift heutige Sehgewohnheiten auf und baut geschickt
den
Kontrast zu den lebendigen Erinnerungen auch von Pavel Kohn, Thomas
Geve und
Wladislaw Kozdon.“ Thüringer Allgemeine,
11.04.04 „Es macht die Prägnanz dieses
Filmes aus, dass Ute Gebhardt auf penetrante
Musikunterlegung, wie Guido Knopp sie in Deutschland populär
gemacht hat,
ebenso verzichtet, wie auf das schwarze Nichts im Hintergrund, das
bei
Produktionen ähnlichen Genres die Dramatik steigern soll, als
hätten das die
Zeitzeugenberichte nötig.“ Welt, 13.04.05
„Den stärksten Eindruck hinterlassen die Filmmusik
und die Geschichten der
ehemaligen Insassen.“ Freies Wort, 02.04.05 |
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"Kinder von Buchenwald" (Demo) |
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Filmmusik zu „Meister Eckart – ganz Mensch, ganz radikal“ |
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Dokumentarfilm des MDR– Fernsehen von Anke Deleiter und Jürgen
Hoffmann (45 min), Erstausstrahlung 21.09. 2003
„Die Musik für diesen Dokumentarfilm habe ich aus
liturgischen Gesängen entwickelt, die der mittelalterliche Mystiker
Meister Eckhart (um 1260 – 1328) gehört haben könnte.
An den Aufnahmen war auch das Ensemble Nu:n mit Gert Anklam (Sax),
Rebecca Bain und Katherine Hill (Gesang) beteiligt, das ich im selben
Jahr gegründet habe.“ F.Z.
[Ensemble Nu:n]
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Filmmusik „Meister Eckart – ganz Mensch,
ganz radikal“ (Demo) |
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