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Puppenausstellung Sonneberg
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[Audioklanginstallation "Puppenträume" im Spielzeugmuseum Sonneberg 2010]
[Klanggefäße "Gedehnter Raum" und "Schalenklang"]
[Audioklanginstallation „alltäglich“ für die Kirche in Isseroda, seit 2009]
["Musik zum Haus Zuckerkandl" zum Bauhausprojekt Augenklang Jena 2009]
["Räume der Besinnung", Audioklanginstallation für die Cyriakkapelle Erfurt]
["Räume erinnern sich", Künstlerhaus Vorpommern, Heinrichsruh 2008]
[Klanginstallation „Singende Glocken“, seit 2007]
["Innenklang" im Christus-Pavillon,
Kloster Volkenroda 2004]
["Klangspuren" in der Imaginata
Jena 2004]
["Installationen aus weißen Schirmen, Licht
und Klängen" 2003]
["4/8/1 - Tagebuch", für Musiker
und CD-Player 2003]
["Klangtor", Begehbares Klangobjekt,
Imaginata Jena 2002]
["Wie weit reicht der Blick?", Kyffhäuserdenkmal
2002]
["Klanginstallation in einem Buchenwald"
1999]
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Audioklanginstallation „Puppenträume“ im Spielzeugmuseum Sonneberg 2010 |
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8-Kanal-Audio mit Musik und Kinderstimmen
zur Sonderausstellung
„Von Sonneberg in alle Welt. Armand Marseille und die Ära der Porzellankopfpuppen“
vom 13.05. bis 29.08. 2010, Die-So 9-17 Uhr
im Rahmen des Themenjahrs „250 Jahre Porzellanland Thüringen“
Für diese Ausstellung war ich eingeladen, die historischen Puppen aus dem ausgehenden 19. Jh., die heute übrigens begehrte Sammlerobjekte in der ganzen Welt sind, sinnlich erlebbar zu machen. Was lag näher, als sie zum Sprechen zu bringen?
Mit dem Sprecherensemble „nahörmal“/ Halle unter der Regie von Conny Wolter fand ich (neben meinen beiden eigenen Kindern) sieben aufgeweckte, improvisationsfreudige und gut ausgebildete Sprecherkinder, mit denen wir unzählige Sprachfragmente aus Sicht der Puppen improvisierten und aufnahmen. Genug Sprechmaterial um die sechs Vitrinen über darin verborgene Lautsprecher mit Kinderstimmenklang, Flüstern, Kichern, herzhaftem Lachen, Erzählen, Versteckspielen, Kinderreimen usw. zu füllen ... und die Wirkung ist verblüffend: Die Puppen scheinen wirklich zu leben! Zarter Klang aus Glockenspiel, Heulschlauch, Glöckchen und Kalimba, über Lautsprecher in die Glaskuppel des Museums projeziert, erschaffen dazu eine entrückte und traumwandlerische Atmosphäre.
Stimmen: Emma Telemann, Holdine Wolter, Jolande Blech, Sarah Bötscher, Karl Kargut, Mathilda Mathesius und Selma Giertler und außerdem Clara und Anton Zenker |
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Audioklanginstallation „Puppenträume“ |
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Klanggefäße „Gedehnter Raum“ und „Schalenklang“ |
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entstanden zum internationalen Symposium „KlangForm“ 2009 Kapellendorf
„Gedehnter Raum 1, 2 und 3“
Keramik: Petra Töppe-Zenker / Klang: Falk Zenker
Raku, Paperclay bei 980°C, 2 mal Mono Audio mit bearbeiteten Tropfen- und Steinklängen
Petra Töppe-Zenker hat den Raum dieser Gefäße mit ihrer speziellen Dehntechnik des Materials Ton geschaffen. Falk Zenker spielt mit dem entstandenen akustischen Innenraum und dehnt ihn durch virtuelle Klangbearbeitung der projizierten Klänge zu noch größeren Räumen.
Als Klangmaterial wünschte sich Petra Wassertropfen- und Steinklänge, die jeweils aus einem versteckten Lautsprecher ertönen – entweder ganz nahe, umrahmt von der natürlichen Akustik des Gefäßes oder ganz fern, wie aus einer sehr tiefen, unsichtbaren Höhle.
Bei der Arbeit „Gedehnter Raum 1“ ist der Besucher eingeladen, durch seine eigene Stimme mit diesem Innenraum zu spielen. |
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Gedehnter Raum2 |
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Gedehnter Raum3 |
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„Schalenklang“
Keramik: Petra Töppe-Zenker / Klang: Falk Zenker
4 mal Paperclay, 980°C, 4-Kanal Audio mit aufgenommenen Eigentönen der Schalen
Bei „Schalenklang“ schuf Petra Töppe-Zenker 4 dünne Paperclay-Gefäße, deren Eigenklänge ihr Ehemann im Studio aufnahm. Die nun mit (nicht sichtbaren) Körperschalllautsprechern versehenen Schalen schwingen wie eine Membran und projizieren dabei ihre eigenen Töne – Stille umgrenzend, nach einem sich nie wiederholendem rhythmischen Prinzip und wie von Geisterhand gespielt. |
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Schalenklang |
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Informationen und Symposiumsergebnisse aller teilgenommenen Künstler unter www.klangform-kapellendorf.de
Ausstellungen:
27.06. - 26.07. 2009, Erfurt, Galerie Waidspeicher im „Kulturhof zum Güldenen Krönbacken“ 08.08. - 05.09. 2009, Erfurt, Umformtechnik „Anlass Bauhaus“ |
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Kirche Isseroda

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Audioklanginstallation „alltäglich“ für die Kirche in Isseroda, seit 2009 |
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6-Kanal-Audio mit modifizierten Alltagsgeräuschen (durch "Fourier Transformation" über Analyse eines Windglockenspiels)
Nach jahrelanger Arbeit am Gebäude – Dach, Fenster, Putz, Fußboden, Empore, Stühle, Elektrik, Farbe, Lichtarchitektur… – und einer 6-jährigen konzeptionellen Vorbereitung wurde am Sonntag, 13. September 2009, 17.00 Uhr, in der Kirche zu Isseroda die Audioklanginstallation „alltäglich“ eröffnet. Falk Zenker hat aus Tönen, die Konfirmanden im Dorf gesammelt haben, Klänge moduliert, die über 6 Lautsprechern aus luftiger Höhe das offene Kirchenschiff füllen.
Eine Klanginstallation lädt zum Hören ein. Hören ist Konzentration, Achtsamkeit und sich öffnen. Hören kommt nicht vom Lärm. Die Stimme, die berührt, kommt nicht durch den erhobene Zeigefinger („Pst!“), sie kommt auch nicht aus einem ‚Lautgewitter’. In der Bibel wird sie einmal „die Stimme eines verschwebenden Schweigens“ genannt. Resonanzraum ist die Kirche.
In der Vergangenheit war die Kirche das spirituelle Lebenszentrum der Menschen des Dorfes. Das ist heute und hier anders. Nur selten und von manchen gar nicht wird die Kirche aufgesucht. Brauchen Menschen heilige Orte? Wo hat Spiritualität im Alltag seinen Ort?
Um der Frage auf die Spur zu kommen, haben Konfirmanden mit einem Mikrofon über ein Jahr Klänge des Alltags in Isseroda aufgenommen: Stimmen der Menschen in unterschiedlichsten alltäglichen Situationen, bei ihrer Arbeit, bei ihren sozialen Kontakten, in ihrer Ein- und Gemeinsamkeit, Geräusche der Natur und der Arbeit.
Der Klangkünstler Falk Zenker bearbeitete diese Geräusche und gestaltete daraus eine Klanginstallation in der Kirche, die diesem Raum gerecht zu werden versucht, einen Raum des Hörens schafft und gleichzeitig die Frage nach seinem Sinn stellt.
Es könnte klingen, als ob sie aus dem Unterbewusstsein und der Erinnerung zu Tage treten oder dahinein verschwinden; ganz vereinzelt, Stille und Aufmerksamkeit erzeugend; vielleicht auch plötzlich dicht und pulsierend, aber immer Raum gebend; sich vorsichtig in den Raum einfügend, mit ihm sprechend, ihn umschreibend, ihn klingen lassend; irritierend, verwundernd und fragend; durch die dünnen Fensterscheiben mit dem Alltag draußen kommunizierend, ihn hereinholend und wieder vertreibend... Brauchen Menschen Spiritualität? Text: Pfarrer Christian Dietrich |
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DEMO Klanginstallation „alltäglich“ |
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Die dauerhafte Installation in der Kirche von Isseroda (zw. Weimar und Erfurt A7-Abf. Nohra) ist jederzeit auf Anfrage zu hören. |
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Historisches Foto

Bauplan W. Gropius |
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„Musik zum Haus Zuckerkandl“ zum Bauhausprojekt Augenklang Jena, 2009 |
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Falk Zenker - Komposition, E-Gitarre, Liveelektronik, Soundscapes
Haus Zuckerkandl (Walter Gropius/ Adolf Meyer, Weinbergstr. 4a, Jena, 1927-28)
Im Rahmen des Projektes "Augenklang" (unter der künstlerischen Leitung von Kay Kalytta in Zusammenarbeit mit JenaKultur) zum Bauhausjahr in Jena waren acht Komponisten eingeladen, zu jeweils einem Gebäude der Bauhausära architekturbezogene Musik zu realisiseren. In Form eines Audiorundgangs können die Touristen diese Orte aufsuchen und über einen mp3-Player die Musik dazu hören. Hier mein Text aus dem Begleitkatalog:
"1. Entdecken
Wenn Sie von der Ebertstraße auf die Weinbergstraße stoßen, können Sie den Player aktivieren und gemeinsam mit der Musik das Haus Zuckerkandl entdecken.
Alle Töne und Klänge, die Sie hören (außer Ende „Erinnerungen“), errechnete ich aus den Außenmaßen der vier ineinander verschachtelten Baukörper des Gebäudes: Hauptquader, L-Körper, Küche und Wintergarten. Durch die Übertragung der Maße auf eine chromatische Tonleiter von 24 Halbtönen ab C (entspricht 12 m), erhielt ich Dreiklänge, von deren Harmonie ich selber überrascht war.
Für die weitere Dramaturgie meiner Komposition ließ ich mich durch die Raumdefinition von Walter Gropius aus seinen Vorlesungen zur Raumkunde 1921/22 inspirieren. Er definierte darin drei Räume: den äußeren materiellen, den vorstellbaren theoretischen und den eigenen gedanklichen Raum. Die drei folgenden Teile ordnete ich in gleicher Reihenfolge diesen Räumen zu, denn sie beschreiben das sichtbare Äußere, das für Sie leider unzugängliche Innere und Reflexionen zur Geschichte des Hauses.
2. Außen
Den nun in der Musik einsetzenden Rhythmus entnahm ich der Fassade, indem ich die Anordnung der Fenster wie eine Rhythmuspartitur las. Die Architektur wird sozusagen durch die Musik „verzeitlicht“ und schließlich „hören“ Sie alle vier Ansichten des Gebäudes gleichzeitig.
3. Innen
Fließende Klänge, aus den Außenmaßen des Gebäudes entnommen, umfangen vielleicht nun Ihre Vorstellung und führen diese in das Innere des Hauses. Hier beeindrucken Klarheit, edle Farbtöne, weite Blicke und praktische Wohnlichkeit.
4. Erinnerung
Die zum Teil noch originalen Möbel aus der Erbauungszeit lösen Erinnerungen an die Geschichte des Hauses und an das sicher fröhliche und genussvolle Leben darin aus.
Aber es drängt sich ebenso der Gedanke an die Vertreibung des Bauhauses und den Holocaust durch den Faschismus auf: Die jüdischen Bauherrin Therese Zuckerkandl und ihre Adoptivtochter Helene Langer, die mit ihren drei Kindern und Ehemann hier lebten, haben 1944 aus Angst vor einer drohenden Deportation Selbstmord begangen.
5. Außen und Innen
Die drei Enkelkinder von Therese Zuckerkandl konnten überleben. Eine von ihnen bewohnte das Haus bis Ende der 90iger Jahre und übergab es an die Familie Schwarze, die sich der vorbildlichen Restaurierung und Pflege der Bauhaustradition verschrieben hat.
Damit sind wir im letzten Satz, in dem vielleicht das Innen und Außen zum „fließenden Raum“ verschmilzt (Paul Klee), uns möglicherweise das Gebäude in seiner „Gleichzeitigkeit“ (Felix Auerbach) erscheint und sich alle drei Raumaspekte von Gropius in „geheimnisvollen Zusammenhängen“ zu einem „künstlerischen Raum“ vereinen?"
Falk Zenker, 18.02.09
Der Audiorundgang wird am 15. Mai 2009 zur Museumsnacht im "Volksbad" Jena mit einer konzertanten Aufführung der Werke eröffnet.
Geräteausleihe von 14. Mai bis November 2009 im Stadtmuseum Jena, Markt 7, Di-So 10.00 bis 15.00 Uhr. |
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"Musik zum Haus Zuckerkandl" (gekürzt) |
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Stadtmuseum Jena: Audio-Parcours zum Bauhaus-Jahr |
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Audioklanginstallation „Räume der Besinnung“ für die Cyriakkapelle Erfurt |
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6-Kanal-Audio-Installation zur Otto-Bartning-Ausstellung 2009
Die Cyriakkapelle der Evangelischen Predigergemeinde Erfurt ist eine Notkirche des Architekten Otto Bartning. Als Typenbauwerk "Diasporakapelle" konzipiert und produziert, hat sie über Deutschland verteilt ca. 30 Geschwisterkirchen, die alle zwischen 1950 und 1952 erbaut wurden. Otto Bartning stand dem Bauhaus sehr nahe und ist einer der bedeutendsten deutschen Kirchenarchitekten der Vor- und Nachkriegszeit. Im Bauhausjahr 2009 wurde ihm eine Ausstellung gewidmet, die von der OBAK Berlin in Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde und der Stadt Erfurt realisiert wurde. Ich war eingeladen, zu dieser Ausstellung einen klanglich-sinnlichen Erlebnisraum zu schaffen:
Ich entwickelte meditative Klänge mit E-Gitarre, Heulschläuchen und Liveelektronik, nahm diese auf und organisierte sie in verschiedenen Räumlichkeiten auf zwei Stereokanäle und einen Monokanal. Mit 4 Lautsprechern in den Ecken der Kapelle in Form zweier diagonaler Stereobilder und einem Monolautsprecher, der zentral im Dach aufgehängt nach oben ausgerichtet ist, werden mit diesen Klängen verschiedene Räume akustisch umgrenzt, projiziert, ineinander verschränkt und so über das Hören erlebbar gemacht - zum einen durch die Reflexionen im Deckenbereich der reale Innenraum der Cyriakkapelle, als auch mit Faltungshall virtuell erzeugte größere Kirchenräume, wie sie Otto Bartning darüber hinaus geschaffen hat. „Räume der Besinnung“ um „der inneren Stimme lauschen“ zu können, wie der Architekt selbst formulierte.
Räumlich asymetrisch aus der Kanzel (Kanal 6) erklingen dazu prägnante Ausschnitte einer Originalaufnahme mit Otto Bartning während seines Vortrages „Wort und Raum“ 1956 in Heidenheim - also, das Wort im Raum.
Ausstellung und Installation vom 11. April bis 17. Mai 2009, Die-Sa 11:00 - 17:00 und So 12:00 - 17:00 |
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Audioklanginstallation „Räume der Besinnung“ |
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Audioklanginstallation „Räume erinnern sich“ 2008 |
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Im Saal und angrenzenden Räumen das Herrenhaus Heinrichsruh in Mecklenburg-Vorpommern (bei Pasewalk)
These: Ein Haus speichert das Leben welches sich darin über Jahrhunderte hinweg abspielt. Besonders Wände, Nischen, Ecken und abseits liegende Räume „merken“ sich seine Schwingungen.
Das Herrenhaus wurde um 1750 erbaut und erlebte eine wechselvolle Geschichte. Seit 1997 wurde es von Mitgliedern des Denkmalpflegezentrum e.V. renoviert und mit neuem Leben gefüllt: Alltag, Feste und vor allem Musik in Form von Konzerten und Proben. Musik aus unserer Zeit oder aus vergangenen Zeiten, wie sie vielleicht auch hier schon früher erklungen ist.
Ich arbeitete in dieser Installation mit solchen „erinnerten Schwingungen“ in Form von Klängen. Es sind ausschließlich Klänge, die in diesen Räumen im Laufe der letzten Jahre bei Musikaufnahmen zufällig mitgeschnitten wurden: das Konzertpausengeschwätz des Publikums, Lachen, ambitioniertes Diskutieren in einer Musikprobe, intime Gespräche, entspannte Abendstimmungen, Alltagsgeräusche und natürlich Musik. Diese Klänge sollen als Metapher für alles bisher gelebte Leben in diesen Räumen stehen.
Ich sezierte sie in kleinste Bruchstücke und verfremdete sie mit elektroakustischen Gestaltungsmitteln, so, wie sie nach meinem Ermessen aus den steinernden Wänden und verputzten Holzdecken klingen könnten. Über sechs in den Räumen versteckte Lautsprecher werden diese Klänge schließlich projiziert, ohne dass ihre Klangquelle zu identifizieren ist.
Geheimnisvolle Klänge wispern aus den Wänden, Decken, Winkeln und Nischen, erzeugen Aufmerksamkeit und schaffen Assoziationsräume .. vielleicht auch für das gelebte Leben in diesem Haus.
Eröffnung am 09.12.08 mit einer Lesung von Blanche Kommerell, Finissage am 09.05.09 mit einem Solokonzert von F.Z.
Vom 9. Dez. 2008 bis 9. Mai 2009 kann die Installation täglich besucht werden (Voranmeldung empfohlen!)
www.kuenstlerhaus-vorpommern.de
Das Projekt wurde unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes |
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Radiobeitrag des NDR, 2,5 min |
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Krypta in der Klosterruine Göllingen

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Klanginstallation „Singende Glocken“, seit 2007 |
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In
der Krypta der mittelalterlichen Klosterruine Göllingen
bei Bad Frankenhausen/ Thüringen
„Nach teilweiser Zerstörung in der Reformationszeit und
Umnutzung als Landgut und schließlich als Konservenfabrik in
der DDR-Zeit führte die um 1006 geweihte Benediktinerabtei ein
klägliches Dasein. Nun endlich ist dieser bemerkenswerte Ort
wieder aus dem Dornröschenschlaf erweckt und mit Teilrekonstruktion
und einem Kunst- und Multimediakonzept der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht worden.
Ich erhielt den Auftrag, für die romanische Krypta, die zu den
schönsten in Thüringen gezählt werden darf, eine dauerhafte
Audioinstallation zu erarbeiten. Dafür nutzte ich als Klangmaterial
mittelalterliche Kirchenglocken und benediktinische Gebetsgesänge,
die seit mehr als 1200 Jahren bis in die Gegenwart fast unverändert
gesungen werden und auch an diesem Ort über Jahrhunderte erklangen.
Die Gesänge konnte ich in der Krypta selbst aufnehmen - bei einer
Vesper, die 2006 von Mönchen der Benediktinerabtei Münsterschwarzach
und der Propstei St. Wigberti Werningshausen gehalten wurde. Historische
Glocken aus der Zeit des Klosters fand ich im Glockenmuseum Apolda
(Anfang 12. Jh.) und im Merseburger Dom (11. Jh., 12. Jh., um 1300,
2x 1458, 1479, 1538). Ich bespielte sie bei der Aufnahme selbst, um
ihnen ganz bewußt ihre innewohnende Harmonik zu entlocken.
Nun bearbeitete ich Gesangsausschnitte, stimmte sie zur Harmonik der
einzelnen Glockenklänge und projizierte sie in deren natürliches
Verklingen...
Das Verklingen führt in die Stille eines zurückgewonnenen
heiligen Raumes und vielleicht in sich selbst?“ F.Z.
Auf Initiative von Günther F. Chmielus und Dr. Helge Wittmann,
in Zusammenarbeit mit Bennert
Monumedia und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten,
gefördert durch Leader+ |
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Klanginstallation "Singende Glocken" |
Die Ruine sollte täglich geöffnet haben,
eine Überprüfung der Öffnungszeiten
empfehle ich trotzdem. (www.kloster-goellingen.de) |
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Christus-Pavillon 
F.Z. im Christus-Pavillon |
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„Innenklang“ im Christus-Pavillon, Kloster Volkenroda |
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Klangkomposition
zu einem Text von Meister Eckhart aus den Eigenresonanztönen
des Christus-Pavillons, 2004 Ort:
„Der von Meinhard von Gerkan entworfene Kirchbau war auf der
Expo 2000 in Hannover der Pavillon der evangelischen Kirche. Seit
2001 hat der Christus-Pavillon seinen endgültigen Platz im Kloster
Volkenroda bei Mühlhausen/ Thüringen gefunden, betreut von
der evangelischen „Christusbruderschaft“.
Der Kubus besteht aus einem Stahlgerippe mit transparenten Marmorplatten,
durch die das Tageslicht in all seinen Variationen dringt. Fensteröffnungen
in der Decke gewähren den Blick in den Himmel.
Im Rahmen des Projektes „Kunst in Kirchen 2004“ des Kunstwestthüringer
e.V. war ich eingeladen, eine Installation für diese Kirche zu
realisieren.“ F.Z.
Über die Arbeit:
„Die klare Raumstruktur des Christus-Pavillons und die eingebaute
hervorragende Tonanlage, bestehend aus einem System von insgesamt
12 Lautsprechern, ermöglichten es mir, mit den Eigenresonanzen
des Raumes zu arbeiten. Das sind all die Töne, deren Wellenlänge
ein Vielfaches der Länge/Breite und der Höhe des Kubus
bilden. Mit einem Mikrofon und den Lautsprechern der Tonanlage erzeugte
ich sogenannte Rückkopplungen ebendieser Töne. Mit Hilfe
einer dazwischen geschalteten Klang- und Effektbearbeitung konnte
ich diese Töne kontrollieren und gestalten – ich spielte
sozusagen auf dem Raum’.
Diese vor Ort erschaffenen Klänge nahm ich auf und organisierte
sie zu einer Klangkomposition inspiriert nach dem Text „Lausche
auf das Wunder!“ des mittelalterlichen Mystikers Meister Eckhart.
Wieder im Raum abgespielt ist die zweikanalige Komposition so angelegt,
dass sie sich über das Lautsprechersystem, den natürlichem
Hall und die Eigenresonanz zu einem dreidimensionalen Klanggebilde
entfalten kann.
`Innenklang´ im Sinne des akustischen Eigenklangs im Pavillon
und im Sinne des Textes von Meister Eckhart.“ F.Z.
„Lausche auf das Wunder!
Wie wunderbar: draußen stehen und drinnen, begreifen und umgriffen
werden, schauen und das Geschaute selbst sein, halten und gehalten
werden – das ist das Ziel,
wo der Geist in Ruhe verharrt, in der Einigkeit mit der lieben Ewigkeit.“
Meister Eckhart (um 1260 – 1328)
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Klangkomposition „Innenklang“ (leicht
gekürztes Originalband) |
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Nutzung:
Die Klangkomposition (11min) wurde von August bis Oktober 2004 im
Rahmen von „Kunst in Kirchen 2004“ präsentiert. In
der Zukunft verbleibt sie als dauerhafte Arbeit
im Pavillon. Sie wird als liturgische Musik für Meditationen
genutzt und kann auf Wunsch jederzeit gehört werden.
(Mai-Oktober, Di-So 11-17 Uhr, Voranmeldung 036025/5590, www.kloster-volkenroda.de)
Konzertante Aufführung am 08.09.2007 zum 6.
Internationalen Kulturfestival im Kloster Volkenroda "Junge Kunst"
und Klangumrahmung des Festivals
Als Konzertversion auf der CD "Neue Horizonte", Komponisten
aus Thüringen, 2007 veröffentlicht. |
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Schalthalle |
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F.Z. bei der „Spurensuche“ |
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„Klangspuren“ in der Imaginata Jena |
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Klanginstallation in der Schalthalle des ehemaligen Umspannwerkes
Jena, 2004
Ort: „Über die original erhaltene Schalthalle
wurde die Umgebung von Jena 1929 – 1992 mit Strom versorgt.
Heute steht der Klinkerbau im Bauhausstil unter Denkmalschutz und
ist Teil der Imaginata Jena (www.imaginata.de),
die mich einlud, diesen Ort zu bespielen.“ F.Z.
Über die Arbeit:
„Ich beschloss, Klänge von noch funktionstüchtige
Maschinen, die mit Strom aus dem Umspannwerk betrieben wurden, an
den Ort ihres früheren Verursachers zurückzubringen. Ich
begab mich auf `Spurensuche´ und nahm die Geräusche von
alten Druck- und Strickmaschinen, Drehbänken, einer Mühle,
einem Sägewerk, einer Schmiede, von Landwirtschaftsmaschinen,
der historischen Straßenbahn von Jena und einer ehemaligen
Schlosserei auf. Daraus extrahierte und filterte ich 16 Klangdetails.
Die Nähe zu Tiergeräuschen war dabei beabsichtigt und
fügt sich ausgezeichnet zu dem milchigen Licht, dem verstaubten
Transformatorenwald und der Stille des verlassenen Industrietempels.
In die 3 Etagen der weitläufigen Halle, die durch Öffnungen
klanglich miteinander verbunden sind, installierte ich 16 - nicht
sichtbare - Lautsprecher. Aus ihnen erklingen die Klangdetails in
jeweils anderen, sehr großen und gleichmäßigen
Abständen. Wie unterschiedlich schnelle Drehbewegungen von
Maschinen wechselnde Rhythmen erzeugen, bilden die Klangsplitter
eine endlose Kombination von rhythmischen Strukturen - aber in Zeitlupe
und sich selbst permanent neu komponierend. Aus der rhythmischen
entsteht eine organische und scheinbar lebendige Struktur. Die Klänge
beschreiben den akustischen Raum der Schalthalle und nutzen ihn
gleichzeitig als komplexen und mehrschichtigen Resonanzkörper.
Sie erzeugen Stille und Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit für
den Raum und seine Umgebung, für seine heutige Bedeutung und
für die `Spuren´ aus der Vergangenheit.“ F.Z.
Nutzung: April bis Juni 2004 |
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„Klangspuren“ Mikrofonaufnahme |
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Fernsehbeitrag Jena-tv „Mittendrin“, 2004 |
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WindowsMediaPlayer, 14mb |
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Quicktime, 11mb |
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Installationen aus weißen Schirmen
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Installationen aus weißen Schirmen, Licht und Klängen |
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Objekt- und Klanginstallation in Zusammenarbeit
mit Petra Töppe-Zenker (erstmals 2000)
Die Installation ist für Außenräume als flüchtige
Aktion konzipiert, die vertraute natürliche Umgebung plötzlich
verwandelt. Die auf den Kopf gestellten und bearbeiteten weißen
Schirme scheinen wie überdimensionale Blüten auf einer Wiese
oder auf Wasser zu schweben. Am Tag in reinem Weiß in natürlicher
Umgebung, zur Dunkelheit illuminiert und umliegende Bäume, Gebüsch
und Gebäude beleuchtend, beziehen die weißen Schirme die
Umgebung als Kulisse in die Installation ein. Klänge dringen
aus verborgenen Lautsprechern rings um die Installation, bilden ein
sich immer wieder neu komponierendes mehrdimensionales Klangstück
und scheinen die Schirme zu wundersamen Wesen zu verlebendigen. Das
Publikum wandelt in einer fantastischen Klang- und Bilderwelt.
„Poetische Installationen aus weißen Regenschirmen
mit fragilen Kronen aus Drahtgeflecht oder Federn. Erleuchtet, scheinen
ihnen geheimnisvolle Kräfte inne zu wohnen.“
Thüringer Landeszeitung, Christiane Weber,
13.08.2000 |
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Audio-Klanginstallationen im Schlosspark |
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Die mobile
Installation wurde bisher realisiert:
2000 – 28.05. 1125 Jahre Kapellendorf, Burggraben der Wasserburg
2000 – 11./12.08. „Landschaften“ auf Schloss Ettersburg/
Weimar
2003 – 23.08. Kunstfest Weimar (Eröffnung im Goethepark)
2003 – 28.09. 850 Jahre Kirchweih Schloss Goseck/ Naumburg
2008 – 30.08. 4. Schlossnacht, Caputh
2010 - Eberswalde, Forstbotanischen Garten, PurPur |
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„4/8/1 - Tagebuch, März/ April 2003“ , Falk Zenker |
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Elektroakustische Komposition für Instrumentalquartett auf 8
CD-Spielern
Uraufführung zu den Weimarer Frühjahrstage für
zeitgenössische Musik 2003
Konzept:
1. Das Ensemble spielt einige Zeit vor der Aufführung nach
einer Partitur Klang –Ton- und Geräuschereignisse unterschiedlichen
Charakters ein.
2. Diese Ereignisse werden durch den Komponisten elektronisch bearbeitet,
in einzelne Tracks zerschnitten und auf mehreren CDs organisiert.
3. Die Komposition gelangt zur Aufführung durch die selben
Ensemble-Mitglieder, die nun nach einer Partitur auf jeweils 2 CD-Player
ihre eigenen Klänge „spielen“ – das heißt,
die Player starten, stoppen, weiterspulen, das Volumen verändern
und somit die Klangereignisse zeitlich und dynamisch strukturieren.
Zwischen dieser Kontrolle des Musikers und dem Klangergebnis liegt
jedoch der Zufallsgenerator, der sich aus einem vom Komponisten
festgelegten Reservoir (entsprechende CD für jeden Abschnitt)
selber Klangereignisse auswählt und wiederum den Musiker überrascht
und beeinflusst.
Über die Arbeit:
„Mit diesem Kompositionsprinzip gehe ich den Versuch ein,
die Ebenen von live gespielter Musik, deren Reproduktion durch CD
und elektroakustischer Komposition zu verknüpfen.
- Der Musiker spielt „seine Klänge“ auf einem CD-Player
nach einer Partitur. Er bleibt Akteur, die Erzeugung der Klänge
jedoch wird unsichtbar.
- Der CD-Player als Speichermedium wird zum gespielten Instrument
und zeitweise selbst zum Improvisator, „dirigiert“ durch
den Musiker.
- Elektroakustische Musik wird live gespielt und durch den Zufallsgenerator
und die Spontaneität der Musiker zu einem einmaligen und nicht
wiederholbaren Klangereignis.
- Durch die räumliche Positionierung der CD-Spieler entstehen
Klangbewegungen.
Inhaltlich reflektiert diese Komposition die Situation um den beginnenden
Irakkrieg, der sich im März/ April 2003 anbahnte und begann.“
F.Z. |
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Klangtor |
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Klangtor |
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Klangskulptur, in Zusammenarbeit mit Petra Töppe-Zenker, September
2002
„Im Rahmen des Symposiums „Klangkunst – Kunstklang“
des Verbandes Thüringer Kunsthandwerker e.V. im September 2002
schuf meine Frau Petra
Töppe-Zenker ein begehbares Tor von ca. 4,50m Höhe.
Die Skulptur besteht aus montierten Blechkörpern – Restposten
einer Firma für Belüftungssysteme im Schiffsbau.
Ich verwandelte das Objekt meiner Frau in eine Klangskulptur. Aus
eingebauten Lautsprechern im Torbogen und in der Schwelle ertönen
Klänge, die der im Tor stehenden Person den Eindruck vermitteln,
als ob „Klangregen“ aus luftiger Höhe an ihr vorbei
und durch sie hinweg in unergründliche Tiefen rieselt. Die Blechteile
dienen dabei als Resonanzkörper und ermöglichen die ungewöhnliche
vertikale Klangbewegung.“ F.Z. Bisherige
Ausstellungen:
07./08.09.2002 Bechstedtstraß, Ort des Symposiums
14.09.06.10.2002 Erfurt, Galerie im Haus Krönbacken
08.31.10.2002 Hagen, Freilichtmuseum Ankauf
und Festinstallation seit Juni 2003:
Imaginata Jena, Umspannwerk, Löbstedter Str. 67, 0 36
41-88 99 20
(Besichtigung MaiOktober So von 1018Uhr, in der Woche
gegen Voranmeldung) www.imaginata.de
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Klangtor: Gold- und Pechregen |
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Das Klangtor ist auch in dem MDR-Fernsehbeitrag „Thüringen
klingt“ zu sehen. Einen Filmausschnitt können Sie
bei [über]
anschauen. |
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Kyffhäuser-Denkmal |
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Klanginstallation im Kyffhäuserdenkmal „Wie weit reicht
der Blick?“ |
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12.Juli. – 08.September. 2002
Ort:
Das Kyffhäuser-Denkmal befindet sich in Thüringen
bei Bad Frankenhausen. Es wurde als Nationaldenkmal zu Ehren Kaiser
Barbarossas und Kaiser Wilhelms I. von 1890-1896 auf den Ruinen der
mittelalterliche Reichsburg Kyffhausen errichtet.
Über die Arbeit:
Eine Klanginstallation verwandelte den Innenraum des Denkmalturms
in eine begehbare Klangskulptur. Aus 14 Lautsprechern ertönten
in Endlosschleife Klangstrukturen, die mit Soundscapes aus London,
Florenz und Granada verwebt waren. Die sich ständig zueinander
verändernden Klänge zeichneten akustisch die Struktur
des Innenraums nach und hinterfragten gleichzeitig die monumentale
Architektur und die Symbolkraft einer vergangenen Epoche.
Schließlich führten die Klänge hinauf zu einer großartigen
Aussicht über Natur, Städte und Dörfer.... Wo liegt
eigentlich Florenz, London und Granada? Wie weit reicht unser Blick?
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Audioklanginstallation: Wie weit reicht
der Blick? |
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Hartmut Topf,
DeutschlandRadio „Falk Zenker hat für das Kyffhäuserdenkmal
eine Klanginstallation geschaffen, die das Monument dröhnenden
Patriotismus und Barbarossakults in verfremdeter Spielart mit Fundstücken
aus exotischen Klängen, Erinnerungstönen aus Landschaften
und Metropolen Europas durchwirkte... Er verzaubert Landschaften und
entzaubert falschen, faulen Zauber... Der rotbärtige Kaiser in
seiner Höhle, der Schnurbart, der Spitzbart, alle Bärte
sollten zittern bei so neuen, so ungeahnten Klängen im Turm.“ |
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KZ Buchenwald |
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Klanginstallation in einem Buchenwald |
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1999
12-Kanal-Klanginstallation in einem Waldstück neben dem Gelände
des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar, entstanden
im Rahmen eines Workshops mit europäischen Freiwilligen zur Aufarbeitung
der Geschichte des Konzentrationslagers. |
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