Gemeinsame Projekte von Petra Töppe-Zenker und Falk Zenker

(www.falk-zenker.de)
   
   
 

„Internationale Musik- und Keramiksymposien in der Wasserburg Kapellendorf“

  Gemeinsame Organisation mit verschiedenen Trägern und eigene Teilnahme

2009 "KlangForm"
www.klangform-kapellendorf.de
Auf den Spuren des Bauhauses untersuchten geladene Keramik- und Klangkünstler die Wechselwirkung zwischen Klang und Form und erarbeiteten gemeinsam Werke aus „gefrorenen Klängen“ und „amorphen Formen“.

2006 "Heimat. Momente einer Begegnung" - www.tamieh.de
An einem ehemaligen Kriegsschauplatz der deutsch-französischen Schlacht bei Jena – Auerstedt um 1806 arbeiteten Keramiker und Musiker zu dem Thema „Heimat“ miteinander. Ihre Materialien waren Erde/Ton und Melodien, die hier als Sinnbilder für die äußere und innere Heimat eines Menschen standen. Die Künstler kamen einerseits aus Deutschland und Frankreich und andererseits aus Regionen, die sich zu dieser Zeit in einer Krisenbewältigung befanden. Ihr gemeinsames Tun sahen sie als eine Möglichkeit der Heilung. Hinterlassene Spuren zeugen von Ihrer Zusammenarbeit.
 


Fotogalerie "Gedehnter Raum"




Fotogalerie "Schalenklang"
 
 

Klanggefäße „Gedehnter Raum“ und „Schalenklang“

  entstanden zum internationalen Symposium „KlangForm“ 2009 Kapellendorf

„Gedehnter Raum 1, 2 und 3“


Keramik: Petra Töppe-Zenker / Klang: Falk Zenker
Raku, Paperclay bei 980°C, 2 mal Mono Audio mit bearbeiteten Tropfen- und Steinklängen

Petra Töppe-Zenker hat den Raum dieser Gefäße mit ihrer speziellen Dehntechnik des Materials Ton geschaffen. Falk Zenker spielt mit dem entstandenen akustischen Innenraum und dehnt ihn durch virtuelle Klangbearbeitung der projizierten Klänge zu noch größeren Räumen.
Als Klangmaterial wünschte sich Petra Wassertropfen- und Steinklänge, die jeweils aus einem versteckten Lautsprecher ertönen – entweder ganz nahe, umrahmt von der natürlichen Akustik des Gefäßes oder ganz fern, wie aus einer sehr tiefen, unsichtbaren Höhle.
Bei der Arbeit „Gedehnter Raum 1“ ist der Besucher eingeladen, durch seine eigene Stimme mit diesem Innenraum zu spielen.
 
"Gedehnter Raum2" Gedehnter Raum2
"Gedehnter Raum3" Gedehnter Raum3
 
„Schalenklang“


Keramik: Petra Töppe-Zenker / Klang: Falk Zenker
4 mal Paperclay, 980°C, 4-Kanal Audio mit aufgenommenen Eigentönen der Schalen

Bei „Schalenklang“ schuf Petra Töppe-Zenker 4 dünne Paperclay-Gefäße, deren Eigenklänge ihr Ehemann im Studio aufnahm. Die nun mit (nicht sichtbaren) Körperschalllautsprechern versehenen Schalen schwingen wie eine Membran und projizieren dabei ihre eigenen Töne – Stille umgrenzend, nach einem sich nie wiederholendem rhythmischen Prinzip und wie von Geisterhand gespielt.
 
"Schalenklang" Schalenklang
  Informationen und Symposiumsergebnisse aller teilgenommenen Künstler unter www.klangform-kapellendorf.de

Ausstellungen:

27.06. - 26.07. 2009, Erfurt, Galerie Waidspeicher im „Kulturhof zum Güldenen Krönbacken“ 08.08. - 05.09. 2009, Erfurt, Umformtechnik „Anlass Bauhaus“

Schloss Ettersburg - Weimar

Installationen aus weißen Schirmen

Schloss Ettersburg - Weimar
 
 

Installationen aus weißen Schirmen, Licht und Klängen

 
Objekt- und Klanginstallation in Zusammenarbeit mit Petra Töppe-Zenker (erstmals 2000)

Die Installation ist für Außenräume als flüchtige Aktion konzipiert, die vertraute natürliche Umgebung plötzlich verwandelt. Die auf den Kopf gestellten und bearbeiteten weißen Schirme scheinen wie überdimensionale Blüten auf einer Wiese oder auf Wasser zu schweben. Am Tag in reinem Weiß in natürlicher Umgebung, zur Dunkelheit illuminiert und umliegende Bäume, Gebüsch und Gebäude beleuchtend, beziehen die weißen Schirme die Umgebung als Kulisse in die Installation ein. Klänge dringen aus verborgenen Lautsprechern rings um die Installation, bilden ein sich immer wieder neu komponierendes mehrdimensionales Klangstück und scheinen die Schirme zu wundersamen Wesen zu verlebendigen. Das Publikum wandelt in einer fantastischen Klang- und Bilderwelt.

„Poetische Installationen aus weißen Regenschirmen mit fragilen Kronen aus Drahtgeflecht oder Federn. Erleuchtet, scheinen ihnen geheimnisvolle Kräfte inne zu wohnen.“
Thüringer Landeszeitung, Christiane Weber, 13.08.2000
 
Audio-Klanginstallationen im Schlosspark Audio-Klanginstallationen im Schlosspark
 
Die mobile Installation wurde bisher realisiert:
2000 – 28.05. 1125 Jahre Kapellendorf, Burggraben der Wasserburg
2000 – 11./12.08. „Landschaften“ auf Schloss Ettersburg/ Weimar
2003 – 23.08. Kunstfest Weimar (Eröffnung im Goethepark)
2003 – 28.09. 850 Jahre Kirchweih Schloss Goseck/ Naumburg
2008 – 30.08. 4. Schlossnacht, Caputh
2010 - Eberswalde, Forstbotanischen Garten, PurPur
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Klangtor


Klangtor
 
 

Klangtor

 
Klangskulptur, in Zusammenarbeit mit Petra Töppe-Zenker, September 2002

„Im Rahmen des Symposiums „Klangkunst – Kunstklang“ des Verbandes Thüringer Kunsthandwerker e.V. im September 2002 schuf meine Frau Petra Töppe-Zenker ein begehbares Tor von ca. 4,50m Höhe. Die Skulptur besteht aus montierten Blechkörpern – Restposten einer Firma für Belüftungssysteme im Schiffsbau.
Ich verwandelte das Objekt meiner Frau in eine Klangskulptur. Aus eingebauten Lautsprechern im Torbogen und in der Schwelle ertönen Klänge, die der im Tor stehenden Person den Eindruck vermitteln, als ob „Klangregen“ aus luftiger Höhe an ihr vorbei und durch sie hinweg in unergründliche Tiefen rieselt. Die Blechteile dienen dabei als Resonanzkörper und ermöglichen die ungewöhnliche vertikale Klangbewegung.“ F.Z.

Bisherige Ausstellungen:

07./08.09.2002 Bechstedtstraß, Ort des Symposiums
14.09.–06.10.2002 Erfurt, Galerie im Haus Krönbacken
08.–31.10.2002 Hagen, Freilichtmuseum

Ankauf und Festinstallation seit Juni 2003:

Imaginata Jena, Umspannwerk, Löbstedter Str. 67, 0 36 41-88 99 20
(Besichtigung Mai–Oktober So von 10–18Uhr, in der Woche gegen Voranmeldung)
www.imaginata.de

 
Klangtor: „Gold- und Pechregen“ Klangtor: „Gold- und Pechregen“
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